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Image by National Cancer Institute

Täglich neue Übergriffe und Gewalt

Sexuelle Gewalt gegenüber Frauen und Kindern ist laut aktuellen Meldungen leider weit verbreitet. Die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher. Unser Bündnis gegen sexuelle Gewalt, kurz BGSG, ist fest entschlossen sein ganzes Engagement zur Prävention und Aufarbeitung solcher schweren Missbräuche und zur Unterstützung der Opfer auszubauen. 

BGSG

Was ist sexuelle Gewalt?

Mit dem Begriff „sexuelle Gewalt" werden Handlungen sexueller Art beschrieben, welche beispielsweise aus Angst vor Gewalt, Nötigung, Inhaftierung, psychologischem Druck oder Machtmissbrauch, erfolgen. Dies geschieht gegen den Willen des Opfers - sei es Mann, Frau, Junge oder Mädchen. Das Ausnützen eines unsicheren Umfeldes oder die Unfähigkeit des Opfers, eine aktive und gültige Zustimmung zu den Handlungen zu geben, stellt eine weitere Form der Nötigung dar. Sexuelle Gewalt umfasst den Tatbestand der Vergewaltigung, sexueller Sklaverei, Zwangsehen, erzwungener Prostitution oder Schwangerschaft, erzwungener Sterilisierung oder jeglicher anderer Form von sexueller Gewalt ähnlichen Ausmaßes.

Solche Handlungen erfolgen nur selten isoliert, sondern bilden eine Art Missbrauchs- und Gewaltmuster, zu dem auch Tötungen, Rekrutierungen von Kindern, Zerstörung von Eigentum und Plünderungen gehören. Sexuelle Gewalt kann auch als Vergeltungsmaßnahme eingesetzt werden, um Angst zu schüren, oder bei Folterungen zum Einsatz kommen. Sie kann auch systematisch Teil der Kriegsführung sein, um das soziale Gefüge zu zerstören.

Wer ist betroffen und wie?

Bewaffnete Konflikte und andere Situationen von Gewalt beeinflussen das Leben von Frauen, Männern, Mädchen und Jungen ganz unterschiedlich. Gewisse Menschen sind gefährdeter als andere, so z.B. Binnenflüchtlinge, Migranten, Witwen, weibliche Familienoberhäupter, Inhaftierte, Angehörige bewaffneter Kräfte oder bewaffneter Gruppen sowie spezifische ethnische Minderheiten. Sexuelle Gewalt wird auch an Männern und Jungen verübt, und unter bestimmten Umständen führen Inhaftierungen zu einer besonderen Anfälligkeit für derartige Handlungen.

Sexuelle Gewalt kann zu ernsthaften körperlichen und seelischen Traumata, einer HIV-Infizierung oder gegebenenfalls zum Tod führen. Außerdem leiden die Opfer oftmals doppelt: Sie müssen nicht nur gefährliche und lang anhaltende Verletzungen und Traumata ertragen, sondern werden darüber hinaus von ihren Familien und Dorfgemeinschaften stigmatisiert und verstoßen.

Trotz der weiten Verbreitung sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten bleibt diese häufig verdeckt. Schuld- und Schamgefühle, Angst vor Vergeltung oder die Tabuisierung des Themas hindern die Opfer mitunter daran, darüber zu reden, sodass das gesamte Ausmaß dieses Problems häufig im Verborgenen bleibt. Aus diesen Gründen kann es sehr schwer sein, die Opfer zu erreichen und ihnen entsprechende Unterstützung zu bieten.

 

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Notinsel

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Notinsel ist ein Netzwerk von Geschäften und Läden, in denen Kinder bei Gefahr Zuflucht finden. Die Anlaufpunkte sind erkennbar durch das einheitliche Zeichen an der Eingangstür, auf dem drei Kinder stilisiert abgebildet sind mit dem Motto: „Wo wir sind, bist Du sicher.

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